Die 5 besten Messer für Anfänger

Gute Messer sind in der Küche wie ein zusätzliches Paar Hände.
Gerade als Anfänger lohnt es sich, in wenige, aber wirklich sinnvolle Messer zu investieren,
statt ein riesiges Messerset im Block zu kaufen, von dem du am Ende drei Klingen benutzt
und der Rest nur Platz wegnimmt.

In diesem Beitrag zeige ich dir die 5 Messer, mit denen du als Einsteiger
fast alle Aufgaben entspannt abdecken kannst – vom Gemüseschneiden über Fleisch bis zum Brot.

Warum du nur wenige, aber gute Messer brauchst

Für einen entspannten Start in die Welt des Kochens reicht eine kleine Grundausstattung völlig aus.
Wichtig ist, dass deine Messer:

  • gut in der Hand liegen,
  • eine stabile, scharfe Klinge haben und
  • zu deinen täglichen Aufgaben passen.

Mit den folgenden fünf Messern bist du als Anfänger sehr gut aufgestellt
und kannst nach und nach ergänzen, wenn du merkst, was du wirklich oft benutzt.

Die 5 wichtigsten Messer im Überblick

Messer Klingenlänge Typische Aufgaben Schwierigkeitsgrad Ideal für
Kochmesser 20 cm Gemüse, Fleisch, Fisch, Kräuter leicht–mittel Alle, die nur ein Hauptmesser wollen
Santoku 16–18 cm Gemüse, Fisch, feines Schneiden mittel Gemüse-Fans & feine Schnitte
Officemesser / Allzweckmesser 10–13 cm Obst, kleineres Gemüse, Portionieren sehr leicht Einsteiger mit wenig Platz
Brotmesser mit Wellenschliff 20–23 cm Brot, Brötchen, größere Krusten sehr leicht Brotliebhaber & Familienküche
Schälmesser / Spickmesser 7–9 cm Schälen, Putzen, feine Arbeiten leicht Gemüse & Obst, Deko, Feinarbeit

1. Kochmesser (ca. 20 cm) – dein Allrounder

Wenn du nur ein einziges Messer besitzen dürftest, sollte es ein gutes Kochmesser sein.
Mit einer Klingenlänge von etwa 20 cm kannst du so gut wie alles erledigen:
Zwiebeln würfeln, Kräuter wiegen, Fleisch portionieren oder Gemüse in feine Streifen schneiden.

Wichtig beim Kochmesser:

  • Die Klinge sollte stabil sein und sich nicht wie ein dünnes Blech verbiegen.
  • Der Griff muss gut in deiner Hand liegen – egal ob du große oder kleine Hände hast.
  • Ein sauberer, leichter Bogen in der Klinge hilft beim Wiegeschnitt.
Empfehlung: Solides Kochmesser für Einsteiger

Achte beim Kauf auf eine Klingenlänge von ca. 20 cm und eine gute Verarbeitung
(z. B. Messer aus Solingen oder hochwertige Marken mit stabilem Griff und sauber geschliffener Klinge).


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2. Santoku – das Gemüse-Messer mit Spaßfaktor

Das Santoku stammt ursprünglich aus Japan und ist bei uns vor allem für Gemüse beliebt.
Die Klinge ist meist etwas kürzer und höher als beim klassischen Kochmesser.
Dadurch hast du viel Kontrolle und kannst sehr präzise schneiden.

Typisch für das Santoku:

  • breite Klinge, die sich perfekt zum Aufnehmen von geschnittenem Gemüse eignet,
  • sehr scharfe Schneide, ideal für feine Scheiben und Würfel,
  • oft kleine Kullen in der Klinge, damit weniger am Messer kleben bleibt.

Wenn du viel mit Gemüse arbeitest und gerne exakt schneidest, ist ein Santoku die perfekte Ergänzung
zu deinem Kochmesser.

Empfehlung: Santoku für feine Gemüseküche

Wähle ein Santoku mit 16–18 cm Klingenlänge und einem Griff, der dir wirklich sicher in der Hand liegt.


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3. Officemesser / Allzweckmesser – das kleine Arbeitstier

Das Officemesser (oft auch Allzweckmesser genannt) ist die kleine Schwester des Kochmessers.
Mit etwa 10–13 cm Klingenlänge ist es ideal, wenn dir ein großes Messer noch Respekt einflößt
oder du nur eine Kleinigkeit schneiden möchtest.

Typische Aufgaben:

  • Obst schneiden,
  • kleine Tomaten halbieren,
  • Wurst, Käse oder Reste portionieren.

Viele Anfänger greifen intuitiv eher zum Officemesser, weil es handlich wirkt.
Für große Mengen Gemüse ist es zwar weniger effizient, als Ergänzung ist es aber perfekt.

Empfehlung: Allzweckmesser für jeden Tag

Ein leichtes, gut ausbalanciertes Officemesser mit stabiler Klinge ist ein ideales
„Immer-dabei“-Messer in deiner Küche.


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4. Brotmesser mit Wellenschliff – für alles mit Kruste

Ein gutes Brotmesser erkennst du am langen, stabilen Wellenschliff.
Damit sägst du dich entspannt durch knusprige Krusten, ohne das Brot zu zerdrücken.

Praktisch ist das Brotmesser nicht nur für Brot:

  • Brötchen aufschneiden,
  • Baguette portionieren,
  • größere Früchte mit fester Schale (z. B. Ananas, Melone) anschneiden.

Die Klinge darf hier ruhig 20–23 cm lang sein, damit du auch größere Laibe gut schneiden kannst.

Empfehlung: Brotmesser mit sauberem Wellenschliff

Achte auf eine stabile, lange Klinge und einen Griff, der dir sicheren Halt gibt –
gerade wenn du feste Krusten schneidest.


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5. Schälmesser / Spickmesser – für Feinarbeit & Schälen

Das Schälmesser ist klein, wendig und perfekt für alles, was du direkt in der Hand bearbeitest.
Es hat meist eine kurze Klinge von 7–9 cm und ist ideal zum Schälen, Putzen und für feine Dekorarbeiten.

Typische Aufgaben:

  • Kartoffeln und Gemüse schälen,
  • Erdbeeren entkelchen,
  • Schalen und unschöne Stellen entfernen,
  • kleine Schnitze oder Deko schneiden.

Gerade als Anfänger gibt dir ein gutes Schälmesser viel Kontrolle –
du arbeitest nah an der Hand, aber trotzdem sicher.

Empfehlung: Schälmesser für präzise Feinarbeit

Wähle ein Schälmesser mit griffigem, rutschfestem Griff,
damit du auch bei nassen Händen sicher schneiden kannst.


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Pflege & Sicherheit: So bleiben deine Messer lange scharf

  • Spüle gute Messer immer von Hand – Spülmaschinen greifen Klinge und Griff an.
  • Verwende Holz- oder Kunststoffbretter, keine Glas- oder Marmorbretter.
  • Bewahre Messer geschützt auf (z. B. Magnetleiste oder Messerblock).
  • Schärfe deine Messer regelmäßig mit Wetzstahl oder Schleifstein.
  • Schneide bewusst – Fingerkuppen einziehen und mit der „Krallenhand“ arbeiten.

Fazit: Mit 5 Messern entspannt in der Küche starten

Du brauchst als Anfänger kein riesiges Messerset.
Mit einem guten Kochmesser, einem Santoku, einem Officemesser,
einem Brotmesser und einem Schälmesser bist du für den Alltag sehr gut ausgerüstet.

Such dir ein bis zwei Messer aus dieser Liste aus, mit denen du starten möchtest,
und ergänze deine Sammlung nach und nach.
Wichtig ist nicht die Anzahl deiner Messer, sondern wie gut du mit ihnen arbeiten kannst.